Die Neuapostolische Kirche Schweiz

News Gemeinde Solothurn-Zuchwil

Die Solothurner „Wiehnachtsreis“
16.12.2018 / Zürich/Schweiz
Die Kirchen in Solothurn veranstalteten am dritten Adventssonntag zum 16. Mal die „Wiehnachtsreis“ . Erneut verwandelte sich die Innenstadt von Solothurn in das biblische Bethlehem.

Römische Beamte führen die Volkszählung durch, ein aufgebrachter Herodes versucht den Überblick zu halten, römische Soldaten überwachen die Stadt, Hirten mit Schafen auf dem Feld hören die Engelsbotschaft, Weise aus dem Orient mit Kamelen folgen einem Stern, und im Zentrum steht die Krippe mit Maria und Josef und dem Christuskind.

Bereits vor etlichen Jahren war im Solothurner Gewerbeverein und unter der Bevölkerung der Wunsch aufgekommen, dem Sonntagsverkauf in der Adventszeit einen Rahmen zu geben, der den Sinn des Weihnachtsfestes veranschaulicht. Diesem Wunsch kamen die verschiedenen Kirchgemeinden der Stadt gern nach. So organisiert die „Weggemeinschaft der Landes- und Freikirchen Solothurn (Wegeso)“, deren Mitglied die Neuapostolische Kirche Solothurn-Zuchwil ist, seit 2003 alljährlich die „Wiehnachtsreis“, bietet dazu Dutzende Schauspielerinnen und Schauspieler, Schafe, Esel und Kamele auf, verwandelt mit viel Stroh, Zelten und sonstigen Requisiten die Plätze der Innenstadt in den Stall mit der Krippe, das Lager der Hirten, den Palast des Herodes und die Amtsstuben der Volkszähler. Auch 2018 verweilten wieder Hunderte von Einkaufenden trotz ungemütlicher Witterung teils andächtig, teils freudig berührt, in jedem Fall interessiert, an den verschiedenen Schauplätzen, kamen miteinander und mit den Darstellenden ins Gespräch oder lauschten den altbekannten und doch auf eindrücklich neue Art erfahrenen Worten. Den stimmungsvollen Abschluss bildete das gemeinsame Singen von Advents- und Weihnachtsliedern auf dem Markplatz.

Zumindest an diesem Adventssonntagnachmittag bekam man den Eindruck, dass die Botschaften „Euch ist heute der Heiland geboren“, „Fürchtet Euch nicht!“ und „Friede auf Erden“ für einmal das Rufen und Werben von Konsum und Kommerz übertönten und dass nach wie vor viele Menschen empfänglich sind für Gottes Nähe auf Erden und das Evangelium von Jesus Christus.