Die Neuapostolische Kirche Schweiz

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Bischof René Engelmann besucht Gemeinde Solothurn-Zuchwil
24.02.2019 / Solothurn-Zuchwil
Am Sonntag, 24. Februar 2019, besuchte Bischof René Engelmann die Gemeinde Solothurn-Zuchwil und feierte mit den anwesenden Gläubigen einen denkwürdigen Gottesdienst.

Mit einigen Gedanken zum grundlegenden Bibelwort aus Apostelgeschichte 12,7 wurde Gottes rettendes Eingreifen im Diesseits wie im Jenseits beleuchtet und damit die Gemeinde auf den nahen Gottesdienst zum Entschlafenengedächtnis eingestimmt. Zentral war der Aspekt der intensiv betenden Gemeinde, die das Eingreifen des Engels und die Rettung des Apostels wohl erst ermöglichte. Der Bischof spannte den Bogen von der Ur-Gemeinde zu Jerusalem zu den heutigen Ortsgemeinden und warb für ein aktives und intensives, fürbittendes Gebetsleben in der Gemeinde.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Ruhesetzung des langjährigen Priesters und Bezirksevangelisten August Schobinger, die der Bischof im Auftrag des Apostels vornahm. August Schobinger bekleidete über 42 Jahre hinweg verschiedene geistliche Ämter, leitete 5 Jahre lang als Vorsteher die Gemeinde Derendingen und dann ab 2004 für kurze Zeit die aus den ehemaligen Gemeinden Derendingen und Solothurn fusionierte Gemeinde Solothurn-Zuchwil, bevor er 2005 in das Amt des Bezirksevangelisten ordiniert wurde. Aus gesundheitlichen Gründen wurde August Schobinger im Jahr 2012 von den mit dem Bezirksevangelistenamt verbundenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten entbunden und widmete sich seitdem in priesterlicher Funktion der Gemeindearbeit. Bezirksältester Patrick Ballmer würdigte August Schobinger als einen Mann, der in seiner Amtstätigkeit bisweilen unkonventionelle Ideen äusserte und damit Althergebrachtes auflockerte, der auch in seinen Predigten häufig über das Erwartete hinausging und die Gemeinden zum Nachdenken anregte, ohne freilich die Verbindung zu Jesus und dem Apostelamt je zu verlassen. Sein freundliches, offenes Wesen, sein aufrichtiges Interesse an den Anliegen der Glaubensgeschwister und auch sein Gespür für gesamtchristliche Anliegen haben ihn weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus als einen hochgeschätzten Gottesmann bekannt werden lassen.

Wir danken ihm und seiner lieben Gattin von ganzem Herzen für all ihren selbstlosen Einsatz im Dienst an den Gemeinden und freuen uns mit ihm auf ruhigere Jahre inmitten der Gemeinde.