«Was wird in unserer Gemeinde alles getan?» Dazu wurden ganz viele Stichworte gesammelt. In drei Arbeitsgruppen wurde anschliessend besprochen, was davon als «Seelsorge» betrachtet werden kann. Dazu halfen Hinweise aus dem «Katechismus der neuapostolischen Kirche in Fragen und Antworten». Die Schlussfolgerung war, dass alles, was in der Gemeinde für die Gemeinde getan wird, zur Seelsorge dient und dienen kann. Jesus dient als Vorbild, wenn es darum geht, auf die Nächsten in Liebe zuzugehen, zuzuhören , zu helfen, zu trösten, zu beten.
Gemäss der Ausführungen des Stammapostels zum neuen Amtsverständnis aus dem Jahr 2017 ist Diakonie nicht nur gelebte Nächstenliebe, sondern auch eine Entlastung der Amtsträger, damit sie ihre Kernaufgaben wahrnehmen können.
In der konkreten Umsetzung bedeutet dies, dass sich die ganze Gemeinde an den allermeisten Diensten beteiligen kann. Nur Lehrkräfte und Jugendbetreuende bedürfen einer Ernennung, und die Kernaufgaben der Amtsträger bleiben diesen vorbehalten.
Gemäss dem Jubiläumsmotto «zäme danke, zäme gloube, zäme fröie» sind wir dankbar für alle Gaben, die der liebe Gott uns geschenkt hat! Folgen wir den Impulsen, die durch den Heiligen Geist in uns wach werden und setzen sie in Taten für die Gemeinde um! Freuen wir uns, dass wir in einer schönen Gemeinde füreinander da sein, geben und nehmen können!